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Unser Tipp für Euch

Datum:
10. Apr. 2026
Von:
Ulrich Reitz

„Niemands Töchter“ von Judith Hoersch: Marie, Gabriele, Hedwig, Alma, Isabell, Ruby – Mütter und Töchter, doch wie greifen ihre Leben ineinander? Zur Beantwortung dieser Fragen hat sich Schauspielerin Judith Hoersch in ihrem Debütroman für einen mehrstimmige, zeitlich verschachtelte Erzählstruktur entschieden, die die Suche der Protagonistinnen nach Herkunft und familiärer Zugehörigkeit nachvollziehbar macht. Ein Geheimnis, das vielleicht mit einem Koffer voller hinterlassener Polaroid-Fotos aus dem Berlin der 1980er Jahre ergründet werden kann und sich zu einem überaus lesenswerten Familienroman entwickelt.